British Phonographic Industry
Die British Phonographic Industry, kurz BPI (früher auch British Phonographic Institute) ist der Verband der britischen Musikindustrie. Insgesamt sind über 300 Musikgesellschaften als Teil der BPI registriert, darunter auch die drei größten Gesellschaften im Vereinigten Königreich – Universal, Sony und Warner Music. Bislang sind 85 % aller britischen Musikgesellschaften Mitglied der British Phonographic Industry.[1] Vorsitzender ist zurzeit Maggie Crowe, OBE.[2]
Die BPI ist zusammen mit der Entertainment Retailers Association (ERA) Miteigentümer der Official Charts Company (OCC) und organisiert sowohl die BRIT Awards als auch die Classic BRIT Awards. Die BPI legt zudem die Verleihungsgrenzen britischer Silber-, Gold- und Platinauszeichnungen fest und vergibt diese.
Musikauszeichnungen[Bearbeiten]
Früher wurden die Preise nach Verkäufen im Wert von britischen Pfund vergeben. Heute werden Prämierungen nach Anzahl der verkauften Veröffentlichungen vergeben. Sobald die Official Charts Company eine ausreichende Verkaufszahl des veröffentlichten Tonträgers ermittelt hat, ist der Tonträger für eine Silber-, Gold- oder Platinauszeichnung qualifiziert. Auch Plattenfirmen können eine Zertifizierung beantragen, müssen diese jedoch nachweisen können.[3] Folgende Verkäufe müssen dabei erreicht beziehungsweise überwunden werden.[4]
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- Videos & DVDs
| Gold | Platin | Mehrfach-Platin |
| 25.000 | 50.000 | jeweils 50.000 mehr |
Um eine gefertigte Musikauszeichnung zu erhalten, können die Mitglieder zurzeit vier autorisierte Rahmungsfirmen kontaktieren.[5]
Weblinks[Bearbeiten]
Quellen[Bearbeiten]
- ↑ About BPI, abgerufen am 12. Februar 2015, bpi.co.uk
- ↑ Our people, abgerufen am 12. Februar 2015, bpi.co.uk
- ↑ Qualifying Criteria, abgerufen am 12. Februar 2015, bpi.co.uk
- ↑ Certification Levels, abgerufen am 12. Februar 2015, bpi.co.uk
- ↑ Framing Companies, abgerufen am 12. Februar 2015, bpi.co.uk