Note: GitHub Actions support on GitHub Enterprise Server 2.22 is a limited public beta. To review the external storage requirements and request access to the beta, see "Enabling GitHub Actions and configuring storage."
Note: GitHub-hosted runners are not currently supported on GitHub Enterprise Server. You can see more information about planned future support on the GitHub public roadmap.
Einführung
Dieser Leitfaden zeigt Dir, wie Du einen Workflow erstellen kannst, der eine kontinuierliche Integration (CI) für Dein Java-Projekt mit Hilfe des Build-Systems Gradle durchführt. Der Workflow, den Du erstellst, zeigt Dir, wenn Commits zu einem Pull-Request zu Build- oder Testfehlern für deinen Standard-Zweig führen. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, dass Dein Code immer brauchbar ist. Du kannst Deinen CI-Workflow so erweitern, dass er Dateien im Cache zwischenspeichert und Artefakte von einem Workflow-Lauf hochlädt.
GitHub-gehostete Runnner haben einen Tools-Cache mit vorinstallierter Software, einschließlich Java Development Kits (JDKs) und Gradle. For a list of software and the pre-installed versions for JDK and Gradle, see "Specifications for GitHub-hosted runners".
Vorrausetzungen
Du solltest mit YAML und der Syntax für GitHub Actions vertraut sein. Weitere Informationen findest Du unter:
Du solltest ein grundlegendes Verständnis von Java und dem Framework Gradle haben. Weitere Informationen findest Du unter Erste Schritte in der Gradle-Dokumentation.
Using self-hosted runners on GitHub Enterprise Server
When using setup actions (such as actions/setup-LANGUAGE) on GitHub Enterprise Server with self-hosted runners, you might need to set up the tools cache on runners that do not have internet access. For more information, see "Setting up the tool cache on self-hosted runners without internet access."
Einstieg mit einer Gradle-Workflow-Vorlage
GitHub bietet eine Gradle-Workflow-Vorlage, die für die meisten Gradle-basierten Java-Projekte funktionieren wird. For more information, see the Gradle workflow template.
Um schnell loszulegen, kannst Du beim Erstellen eines neuen Workflows die vorkonfigurierte Gradle-Vorlage auswählen. For more information, see the "GitHub Actions quickstart."
Du kannst auch manuell diesen Workflow hinzufügen, indem Du eine neue Datei im Verzeichnis .github/workflows Deines Reporitorys erstellst.
name: Java CI
on: [push]
jobs:
build:
runs-on: ubuntu-latest
steps:
- uses: actions/checkout@v2
- name: Set up JDK 1.8
uses: actions/setup-java@v1
with:
java-version: 1.8
- name: Build with Gradle
run: ./gradlew build
Dieser Workflow führt die folgenden Schritte aus:
- Der Schritt
checkoutlädt eine Kopie Deines Repositorys auf den Runner herunter. - Der Schritt
setup-javakonfiguriert das Java 1.8 JDK. - Der Schritt "Build with Gradle" führt das Wrapper-Skript
gradlewaus, um sicherzustellen, dass dein Code gebaut, Tests bestanden und ein Paket erstellt werden kann.
Die Standard-Workflow-Vorlagen sind ausgezeichnete Ausgangspunkte beim Erstellen des Build- und Testworkflows, und Du kannst die Vorlage an die Anforderungen Deines Projekts anpassen.
Ausführen auf einem anderen Betriebssystem
Die Starter-Workflowvorlage konfiguriert Aufträge zur Ausführung unter Linux und verwendet GitHub-gehostete ubuntu-latest Läufer. Du kannst den runs-on (läuft auf) Schlüssel ändern, um Deine Aufträge auf einem anderen Betriebssystem auszuführen. Beispielsweise kannst Du die GitHub-gehosteten Windows-Läufer verwenden.
runs-on: windows-latest
Oder Du kannst auf den GitHub-gehosteten macOS-Läufern laufen.
runs-on: macos-latest
Du kannst Aufträge auch in Docker-Containern ausführen oder einen selbst gehosteten Läufer bereitstellen, der auf Deiner eigenen Infrastruktur läuft. Weitere Informationen findest Du unter „Workflow Syntax für GitHub Actions."
Spezifizieren der JVM-Version und -Architektur
Die Starter-Workflowvorlage richtet den PATH so ein, dass er OpenJDK 8 für die x64-Plattform enthält. Wenn Du eine andere Java-Version verwenden willst oder auf eine andere Architektur (x64 oder x86) abzielen möchtest, kannst Du die setup-java -Aktion verwenden, um eine andere Java-Laufzeitumgebung auszuwählen.
Um beispielsweise Version 9.0.4 des JDK für die x64-Plattform zu verwenden, kannst Du die setup-java Aktion verwenden und die java-version- und architecture-Parameter auf '9.0.4' und x64 konfigurieren.
steps:
- uses: actions/checkout@v2
- name: Set up JDK 9.0.4 for x64
uses: actions/setup-java@v1
with:
java-version: '9.0.4'
architecture: x64
Weitere Informationen findest Du unter setup-java-Aktion.
Deinen Code bauen und testen
Du kannst die gleichen Befehle verwenden, die Du auch lokal verwendest, um Deinen Code zu erstellen und zu testen.
Der Starter-Workflow führt standardmäßig den Task build aus. In der Standard-Gradle-Konfiguration lädt dieser Befehl Abhängigkeiten herunter, baut Klassen, führt Tests durch und paketiert Klassen in ihr verteilbares Format, zum Beispiel eine JAR-Datei.
Wenn Du zum Bauen Deines Projekts andere Befehle verwenden oder einen anderen Task auszuführen möchtest, kannst Du dies angeben. Vielleicht möchtest Du beispielsweise den Task package ausführen, der in Deiner Datei ci.gradle konfiguriert ist.
steps:
- uses: actions/checkout@v2
- uses: actions/setup-java@v1
with:
java-version: 1.8
- name: Run the Gradle package task
run: ./gradlew -b ci.gradle package
Abhängigkeiten „cachen“ (zwischenspeichern)
Du kannst Deine Abhängigkeiten zwischenspeichern, um die Workflow-Ausführungen zu beschleunigen. Nach einem erfolgreichen Lauf wird Dein lokaler Paket-Cache von Gradle in der Aktions-Infrastruktur auf GitHub gespeichert. Bei zukünftigen Workflow-Ausführungen wird der Cache wiederhergestellt, so dass Abhängigkeiten nicht aus entfernten Paket-Repositories heruntergeladen werden müssen. Weitere Informationen findest Du unter „Caching-Abhängigkeiten zur Beschleunigung von Workflows“ und der Aktion cache.
steps:
- uses: actions/checkout@v2
- name: Set up JDK 1.8
uses: actions/setup-java@v1
with:
java-version: 1.8
- name: Cache Gradle packages
uses: actions/cache@v2
with:
path: ~/.gradle/caches
key: ${{ runner.os }}-gradle-${{ hashFiles('**/*.gradle') }}
restore-keys: ${{ runner.os }}-gradle
- name: Build with Gradle
run: ./gradlew build
Dieser Workflow speichert den Inhalt Deines lokalen Gradle-Package-Caches im Verzeichnis .gradle/caches des Home-Verzeichnisses auf dem Runner. Der Cache-Schlüssel wird der gehashte Inhalt der Gradle-Build-Dateien sein, so dass Änderungen an ihnen den Cache ungültig machen.
Workflow-Daten als Artefakte paketieren
Nachdem sowohl Build erfolgreich war und Deine Tests bestanden hat, wirst Du die resultierenden Java-Pakete als Build-Artefakt hochladen wollen. Dies speichert die gebauten Pakete als Teil der Workflow-Ausführung und ermöglicht Dir, sie herunterzuladen. Artefakte können Dir helfen, Pull-Requests in Deiner lokalen Umgebung zu testen und zu debuggen, bevor sie zusammengeführt werden („merge“). Weitere Informationen findest Du unter „Workflow-Daten mittels Artefakten persistieren“.
Gradle erstellt normalerweise Ausgabedateien wie JARs, EARs oder WARs im Verzeichnis build/libs. Du kannst den Inhalt dieses Verzeichnisses mit der Aktion upload-artifact hochladen.
steps:
- uses: actions/checkout@v2
- uses: actions/setup-java@v1
- run: ./gradlew build
- uses: actions/upload-artifact@v2
with:
name: Package
path: build/libs